Frau Heitzer zählt zu den erfolgreichsten österreichischen Eiskunstläuferinnen und ist seit Jahrzehnten Mitglied des EKE. Von 1960 bis 1966 war sie Staatsmeisterin. Bereits mit 14 Jahren startete sie bei  EM und WM und gewann während ihrer Karriere insgesamt 12x Edelmetall bei Großveranstaltungen:

7 EM-Medaillen (1965 und 1966 sogar die Goldmedaille)
4 WM-Medaillen
1 OS-Medaille

Höhepunkt war sicher die Silbermedaille bei der Heimolympiade in Innsbruck 1964, wo sie auch als Fahnenträgerin das österreichische Team bei der Eröffnung anführte. Am selben Tag wie Frau Heitzer gewann Karl Schranz ebenfalls Silber (im Riesenslalom), und der Jubel in ganz Österreich war riesengroß.

Nach dem Ende ihrer Amateurlaufbahn wurde sie 1967 Profi-Weltmeisterin und war dann bis 1971 Star bei der Wiener Eisrevue und bei Holiday on Ice. Nach einer Premiere in Prag verspürte sie ein Taubheitsgefühl im linken Fuß, musste operiert werden und beendete ihre Sportlerkarriere.

Den letzten Walzer am Eis tanzte sie gemeinsam mit Emmerich Danzer anlässlich der WM in Wien 1979.

Frau Heitzer wandte sich total vom Sport ab und reüssierte als Geschäftsfrau. Sie investierte das Geld ihrer Profikarriere in das Geschäft des Vaters und baute den Großhandel für Möbelstoffe in der Wiener Innenstadt zu einem renommierten Einrichtungshaus aus. 2010 ging sie in den wohlverdienten Ruhestand.

Über all die Jahrzehnte hielt sie aber als einzige Verbindung zum Eislaufsport  ihrem alten Verein die Treue, wofür sich der Vorstand und alle Mitglieder herzlich bedanken  und ihre Anerkennung durch die Verleihung der Ehrenmitgliedschaft ausdrücken möchten!

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